Die Urheimat des Wildkaninchens ist die Iberische Halbinsel „Spanien,Portugal und Teile Nordafrikas“. Schon die Römer erkannten den Nutzen des Kaninchens. Das Kaninchen war ein sehr guter Fleischlieferant für die Römer. Sie wurden in gemauerten Kleingehegen gepfercht, bei einem Fluchtversuch brachen sich die in weite Räume gewohnten Hasen das Genick. Deswegen ging man auf die Haltung des Wildkaninchens über. Dieses waren zwar genauso schreckhaft, konnte aber Zuflucht in Ihren Höhlen finden.
Es ist auch heute noch sehr schwer, frei laufende Kaninchen und Hasen an ein Leben in einem Käfigen oder Gehegen zu gewöhnen. Mönche und Nonnen haben schon im frühen Mittelalter damit begonnen, mit Hilfe besonders ruhiger Wildkaninchen ein Haustier heranzuzüchten. Das Kaninchen war vor allem das Nutztier der mittleren Schicht. Es brauchte nur geringen Aufwand, wenig Platz und lieferte reichlich Fleisch und ein weiches Fell. Bald wurden schon die ersten Rassen heraus gezüchtet, immer größer und mit gleichzeitig ruhigerem Wesen sollten Sie seien. In der Rasse-Kaninchenzucht gibt es heute ca. 350 verschiedene Rassen sowie Farbenschläge.
Diese sind unterteilt in:
Große Rassen Mittelgroße Rassen Kleine Rassen Kurzhaarrassen Langhaarrassen