Unsere Kaninchen
Das Löwenkopfkaninchen
Ist eine Zwergkaninchenrasse, die jedoch vom Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchternicht anerkannt ist. Löwenkopfkaninchen werden erst seit wenigen Jahren gezüchtet. Sie haben ähnliche körperliche Merkmale wie ein Farbenzwerg, unterschiedlich ist lediglich die Länge des Fells. Da diese Form des Kaninchens noch jung ist, sind die Zuchtergebnisse selbst innerhalb eines Wurfes nicht ganz gleichmäßig. Ein eindeutiges Merkmal ist die lange Mähne am und um den Kopf, sonst haben sie aber eher kurzes Fell. Weitere Merkmale sind kurze Stehohren und ein gedrungener Kopf.
Weder der Zentralverband Deutscher Rasse - Kaninchenzüchter noch der Bund Deutscher Kaninchenzüchter erkennen diese Kaninchen derzeit als Rasse an, da gefestigte (reinerbige) Rassemerkmale und Farbenschläge fehlen. Eine vorläufige deutschsprachige Rassebeschreibung liegt beim Löwenclub (für Löwenkopfkaninchen und -widderkaninchen) vor.
Anerkennung haben die Tiere im Vereinigten Königreich (2002), Dänemark, Finnland, Norwegen und in Schweden (2003) gefunden, in mehreren anderen Ländern, z.B. in den USA, läuft das Verfahren.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6wenkopfkaninchen
Wissenswertes über das Löwenköpfchen
Gewicht: Mindestens 1 Kg /Höchstens 1,5 kg.
Körperbau: kurz, gedrungen, walzenförmig, gleichmäßig breit von vorne bis hinten, Becken gut abgerundet.
Kopf: Im Verhältnis zum Körper groß, kurz mit breiter Stirn und Schnauzpartie.
Ohrenlänge: 5,5 cm ideal (von 4,5 bis 7 cm).
Fellart: das Markenzeichen dieser Kaninchen ist die Löwenähnliche Mähne, die sehr unterschiedlich ausgeprägt ist.
Die einen haben eine längere Mähne und die anderen eine kürzere. An der Flanke der Vorderbrust und rechts und
links um die Blume haben sie auch längeres Fell. Am restlichen Körper ist jetzt Normalang. Das Fell ist sehr Pflegeleicht.
Die Geschichte der Widderkaninchen
Hauskaninchen mit einem oder zwei herabhängenden Ohren sind schon seit mehreren hundert Jahren bekannt.Das Auftreten von Hängeohren als Domestikationsmerkmal ist auch von Hausschafen, Hausziegen, Hausschweinen und Haushunden bekannt. Verpaarungen von Tieren mit Hängeohren untereinander und entsprechende Auslese führten zur Reinerbigkeit dieses Merkmals. Nach Deutschland gelangten die ersten französischen Widderkaninchen wahrscheinlich nach dem Deutsch-Französischen Krieg,bei dem viele Soldaten die Kaninchenzucht in Frankreich kennen lernten. Nach anderen Angaben erfolgte die Einfuhr bereits 1869, kurz vor dem Deutsch-Französischen Krieg.
Wie in der Anfangszeit der Kaninchenzucht häufig üblich, wurden den neuen Rassen „exotische“ Namen beigelegt, die ersten Widderkaninchen wurden auch als „Patagonisches“ oder „Andalusisches“ Kaninchen bezeichnet. Während man in Deutschland, wie auch in Frankreich, mehr auf die Wirtschaftlichkeit der Tiere Wert legte und aus den ursprünglichen das Deutsche Widderkaninchen herauszüchtete, entstand in England das Englische Widderkaninchen, bei dem das Zuchtziel auf geradezu grotesk lange und breite Ohren ausgelegt war. Sowohl der Französische (Deutsche) Widder wie auch der Englische Widder gehörten zu den ersten in Deutschland gezüchteten Kaninchenrassen und sind sehr häufig auf historischen Plakaten und Vereinsabzeichen zu sehen.
Später wurden weitere Widderrassen gezüchtet, so um 1900 der Meißner Widder, ein mittelgroßes Kaninchen mit gesilbertem Fell.
Die Kleinwidder wurden seit 1954 von Erhard Diener aus Bischmisheim bei Saarbrücken gezüchtet. Auf einer Ausstellung gezeigt wurden sie erstmals 1957. Die Aufnahme als Rasse in den Standard erfolgte 1968. Da die Anerkennung vom Zentralverband Deutscher Kaninchenzüchter mit dem in der DDR für den gemeinsamen Standard zuständigen Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter nicht abgesprochen war, galt diese Anerkennung nicht für die DDR. Hier zeigte Karl Becker aus Stadtlengsfeld, der auch die Rhönkaninchen gezüchtet hat, 1977 erstmals Deutsche Kleinwidder als Neuzüchtung. Die Anerkennung erfolgte 1980 mit den „Bewertungsbestimmungen für Rassekaninchen in sozialistischen Ländern“.
Widderzwerge wurden von Adrian de Cock aus Tilburg seit 1952 gezielt gezüchtet. Er verwendete für seine Versuche Farbenzwerge und Französische Widder. Durch Verwandtschaftszucht und Selektion, sowie Einkreuzen von madagaskarfarbigen Englischen Widdern und Farbenzwergen erzielte er in 12 jähriger Zucht die Widderzwerge, die 1964 das erste Mal in Den Bosch gezeigt und in den Niederlanden als Rasse anerkannt wurden. Im selben Jahr erfolgte die Einfuhr nach Deutschland, wo die Rasse durch die zeitgleiche Zucht der Klein-Widder vorerst keine große Beachtung fand. Als Rasse wurden die Widderzwerge 1973 in Deutschland anerkannt.
Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Widderkaninchen
Der Standart
Gewicht
Die Zwergwidder sind etwas größer als die anderen Zwergrassen. Normalgewicht über 1,4 bis 1,9 kg. Mindestgewicht 1,20 kg.Höchstgewicht: 2 kg.
Körperform, Typ und Bau
Der Körper ist kurz gedrungen, breitschultrig und mit einer schönen Rückenlinie, einem breiten, gut abgerundeten Becken und einem kurzen, kräftigen Nacken ohne sichtbaren Hals versehen.Die Läufe sind kurz und mittelstark. Die Häsin ist etwas feiner als der Rammler und frei von jeglichem Wammenansatz.
Fellhaar
Das Fellhaar ist entsprechend dem Größenrahmen der Zwergwidder verhältnismäßig kurz. Es ist dicht in der Unterwolle, von feiner Struktur und zeichnet sich durch feine, gleichmäßige Begrannung aus. Die Ohren sind gut behaart.
Kopfbildung
Für beide Geschlechter typisch ist der ausgeprägte Widderkopf, der kurz und kräftig zu sein hat, eine breite, gut entwickelte Schnauzpartie und starke Kinnbacken, sowie eine breite Stirn und eine schöne Ramsnase aufweist.
Behang
Der Behang besitzt an den Ohrenansätzen ausgeprägte Wulste (Krone) und wird hufeisenförmig, mit der Schallöffnung nach innen zum Kopf getragen. Der Behang ist stabil im Gewebe und an den Enden gut abgerundet. Die Länge des Behanges beträgt 22-28cm.
Farbe und Zeichnung
Anerkannt sind die Farbenschläge grau in den Abstufungen wild-, hasen-, dunkel-, eisengrau und hasenfarbig, weiß, Rot- und Blauaugen, sowie viele andere Farbenschläge.